Das "pushen" von NiCd?-Akkus soll den Innenwiderstand (bei 2,4Ah SubC) von 4mOhm auf 3mOhm senken.

http://www.elektroflug.de/Verschiedenes/pushen.htm die Beschreibung von Michael Haberkorn. "Empirisch", keine Berechnung. Wenigstens der Hammer wird nicht mehr verwendet.

http://home.t-online.de/home/detlef.obermann/pushen.htm hält 80V für unbedenklich...

http://www.michael-maly.de/Pushen.htm schreibt von 4000A-5000A bei 70V

Zahlen, Formeln:

Die Energie in 0,05F ist bei 60V 90J!

Vorausgesetzt, die Zelle stellt einen linearen Widerstand von 4mOhm dar, kommt man auf etwa 6mOhm Gesamtwiderstand. Das macht bei 60V einen Anfangsstrom von 10KA, und zusammen mit 0,05F eine Zeitkonstante von 300us.

Das Integral über I²dt ist I0²*tau/2, mit obigen Werten etwa 15000A². Die thermische Belastung ohmscher Widerstände ist bei einem Rechteckimpuls mit einer Dauer der halben Zeitkonstante gleich groß (?), im Beispiel also 150us.

Bei 1,8uH erhält man einen Schwingkreis mit einer Güte von 1 (etwa 500Hz). Die Induktivität sollte also deutlich darunter bleiben.

Mechanische Schalter halte ich für ungeeignet: die Prellzeit ist sicher länger als 300us, der erste Kontakt ist von undefinierter Dauer, der entstehende Lichtbogen hat undefinierte Eigenschaften.

Verwendbare Leistungsschalter:

Thyristor

IRF TO-118 ist gut zu verarbeiten, bis 9KA Peak, Grenzlastintegral reicht locker. Bei RS gibt's den ST330 für 75EUR. Bei Farnell nur PUK-Gehäuse (ohne Anschlußleitungen) knapp 100EUR.

FETs - warum nicht?

z.B. IRF1405 (S:1,15EUR) 55V 5,3mOhm 680A peak, 1,2J SOA. 680A, 5,3mOhm, tau=300us ergeben 0,4J Energie in einem FET => kein Problem! Wegen des Peak-Stromes braucht man rechnerisch 15 Stück, wegen ungleicher Stromverteilung wenigstens 20 parallel. Symmetrierung mit einigen mOhm Source-Widerstand? Ugsth testen/selektieren?

Ist die Gate-Ansteuerung kritisch? Eigentlich kann man "gemütlich" einschalten, also im us-Bereich.

restliche Komponenten und Aufbau


KategorieModellbau