Lichttechnische Begriffe, Beleuchtung:

To Do:

Radiometrie (radiometry) vs. Photometrie(photometry)

Sichtbarer Bereich: 360nm bis 830nm (außerhalb weniger als 10E-5 relative Empfindlichkeit). Die spektrale Hellempfindlichkeitskurve (spectral luminous efficiency function) bestimmt das Verhältnis zwischen photometrischen und radiometrischen Größen und hat ihr Maximum von 683lm/W bei einer Wellenlänge (im Vakuum) von 555nm bzw. (unabhängig vom Medium) bei einer Frequenz 540THz.

Entsprechungen radiometrisch <-> photometrisch:

Die Formelzeichen sind für photometrische und radiometrische Größen gleich, lediglich der Index "Lambda" kennzeichnet die photometrische Größe.

Leuchtdichte beschreibt die Helligkeit (brightness) einer Fläche, z.B. ein Bildschirm.

Steradian oder sr ist die Bezeichnung für den Raumwinkel. Der Raumwinkel einer Kugel ist 4*Pi*sr, 1sr auf einer Kugel mit 1m Radius entspricht 1m² Fläche.

Ein isotroper Strahler (Punktquelle) emittiert in jede Richtung die gleiche Licht- oder Strahlstärke und somit 4*Pi lm/cd.

Ein Lambertstrahler (Flächenstrahler, lambertian) emittiert proportional zum Cosinus der Betrachtungsrichtung. Dadurch erscheint sie aus jeder Richtung gleich hell.

Die Oberfläche der Halbkugel ist zwar 2*Pi, aber das Integral über den Cosinus ist Pi.
Das weiße Papier im 500lux-Büro hat damit eine Leuchtdichte von 500/Pi=160 cd/m^2 (wer kann das bestätigen?).

Die Mittagssonne erzeugt auf der Erdoberfläche eine Beleuchtungsstärke von etwa 100000lux.

Beleuchtungstechnik

Nochmal die relevanten Größen mit kurzer Erklärung:

Lichtausbeute (eta)(lm/W), nicht mehr ganz frische Tabelle:

Farbwiedergabeindex:

Standard-Leuchtstofflampe 30 (Warmweiß) wird zu 50 festgelegt, 80-90 ist gut, >90 sehr gut.
Farbwiedergabestufe 1B (Ra 80-90) ist gut, 1A (Ra >90) ist sehr gut.

Leuchtstoffe, Farbwiedergabe, Wirkungsgrad:

Farbnummern:

International dreistellig. Erste Stelle Farbwiedergabeindex Ra/10. Zweite Stelle Farbtemperatur/100.

Osram und Philips haben auch (alte?) zweistellige Nummern.

Osram Lumilux:

Farbtemperaturen: unter 3000K Warmton (glühlampenähnlich), darüber Weiß/Hellweiß, ab 5000K Tageslicht.

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG):

Weniger als 50% der Verluste eines konventionellen V. (KVG), außerdem 10% höhere Lichtausbeute, das gibt zusammen etwa 25% Energieeinsparung.

Lebensdauer: KVG und Kaltstart-EVG belasten die Lampen beim Einschalten sehr. Warmstart-EVG (mit bis zu 1s Vorheizperiode) sind wesentlich schonender.

EVG ist immer besser als KVG und wirtschaftlich über die Lebensdauer günstiger.

Abschalten lohnt sich erst bei Unterbrechungen von 10-15 Minuten (Osram FAQ).

Glühlampen

Aus dem Katalog von Taunuslicht: Lebensdauer an Wechselspannung 2-3mal höher als an Gleichspannung. Ausfallursache: Versprödung der Wolframwendel durch Kristallwachstum, dadurch erhöhte Bruchgefahr.

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